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Praktikum als Laborantin in England

Karin Fleischmann, unsere Absolventin Laborantin EFZ Chemie aus Feusisberg SZ war bis im Sommer 2018 für ein halbes Jahr im Auslandpraktikum. Hier erzählt sie von ihren Eindrücken.

Typisches Set für die Schüler für einen praktischen Versuch. Dies vorzubereiten ist eine meiner Hauptaufgaben: ausreichend Material für alle bereitstellen, sodass die Klasse ohne Störungen den Versuch durchführen kann.

Weshalb haben Sie sich für den Laboranten-Beruf entschieden und wann haben Sie abgeschlossen? Laborantin Chemie EFZ ist ein sehr abwechslungsreicher Beruf. Ich arbeite sehr gerne in einem Labor und ich mag Chemie in der Theorie und auch praktisch im Labor. Ich habe im Sommer 2017 abgeschlossen.

 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, ein Auslandpraktikum zu absolvieren und wie lange werden Sie in England bleiben? Im letzten Halbjahr der Lehre bekamen wir eine Broschüre über einen Sprachaufenthalt oder Praktikum im Ausland von der Schule. Ich habe schon vorher darüber nachgedacht, einmal im Ausland zu arbeiten. Die Infoveranstaltung hat mich überzeugt, das zu machen. Ich bleibe in England ein halbes Jahr von Dezember 2017 bis Juni 2018.

 

Welches sind Ihre ersten Eindrücke von England, von ihrem Arbeitsplatz? Ich habe sehr gute erste Eindrücke von England. Generell sind die Leute sehr freundlich und versuchen immer zu helfen.

 

Ist im Ablauf eines englischen Labors etwas anders? Das ist sehr schwierig zu sagen, weil ich hier nicht wirklich in der genau gleichen Branche bin. Meine Lehre habe ich in einem Kantonslabor gemacht, wo ich Lebensmittel und Wasserproben analysiert habe. Jetzt arbeite ich in einer Bildungsinstitution als „Technician“ und bereite die praktischen Arbeiten, die die Lehrer während den Lektionen brauchen, vor. Nach den Lektionen räume ich alles wieder auf und bereite weitere Lektionen vor. Manchmal kann ich auch den Schülern helfen. Ich weiss aber, dass es den Beruf Technician in einer Schule in der Schweiz nicht sehr häufig gibt. Ich habe ihn vorher auch nicht gekannt, deswegen kann ich keine Unterschiede aufzählen.

 

Wie finden Sie sich zurecht? Mit dem Englisch komme ich sehr gut klar. Ich komme sehr gut durch den Alltag mit meinem Englisch. Wenn ich aber etwas nicht verstehe, kann ich auch nachfragen: Die Leute helfen mir gerne. Meine Gastfamilie hat mich sehr freundlich aufgenommen. Wenn ich ein Problem habe, kann ich sie immer fragen. In meiner Freizeit hier mache ich oft etwas mit Leuten aus der Schweiz, die hier auch ein Praktikum machen. Gemeinsam unternehmen wir Ausflüge schauen uns schöne Orte an. So sind wir übers Wochenende auch einmal nach Dublin gereist.

 

Was versprechen Sie sich von diesem Aufenthalt? Durch meinen Aufenthalt will ich sicher mein Englisch verbessern, das Sprechen, Schreiben und auch die Grammatik. Ausserdem denke ich, dass ich dadurch viele neue Erfahrungen machen kann, die mich in meinem Leben weiterbringen. So lerne ich auch beispielsweise, selbständiger zu sein. Ich kann hier eine ganz andere und neue Arbeitserfahrung machen. Ich hoffe, dass das meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt ein wenig vergrössert.

 

Ihre Wünsche für Ihre Zukunft? Ich hoffe, dass ich den Aufenthalt noch gut bis zum Ende geniessen und mich wieder gut in der Schweiz einleben kann. Ausserdem hoffe ich, dass ich schnell nach meiner Rückkehr wieder in einem Labor arbeiten kann, sodass nicht eine zu grosse Lücke entsteht. Ich freue mich auch wieder auf ein Labor, in dem ich wieder mehr den normalen Tätigkeiten eines Chemielaborants nachgehen kann.

 

Auslandpraktika