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Auslandpraktikum als MPA für Nadine

Die vielen neuen Eindrücke, wie auch die Mentalität und der Lebensstil der Menschen sowie auch die Arbeitsbedingungen und Arbeitsabläufe werden meinen Horizont im Beruf und als Mensch erweitern.

Seit 2017 bieten die FREI’S Schulen massgeschneiderte Auslandpraktika an. Diese beruflichen Praktika werden von der nationalen Agentur Movetia finanziell unterstützt. Inzwischen konnten mehr als15 Praktika in den verschiedensten Berufen individuell vermittelt werden.

 

Nadine Köchli (1998) aus Amlikon, Kanton Thurgau ist ausgebildete Medizinische Praxisassistentin (MPA). Sie absolviert ein viermonatiges Praktikum auf der Notfallstation im Royal Hospital in Bournemouth. Hier erzählt sie von ihren Eindrücken und Erfahrungen.

 

Weshalb haben Sie sich für den Beruf der MPA entschieden und wann haben Sie abgeschlossen? Für den Beruf MPA habe ich mich entschieden, weil ich gerne Kontakt zu Menschen habe und mich der menschliche Körper, seine Funktionen und sein Wohlbefinden sehr interessieren. Die Lehre habe ich in einer allgemeinen Arztpraxis 2018 abgeschlossen. Der Beruf ist mit seinen verschiedenen Tätigkeiten sehr vielseitig. Er verlangt exaktes Arbeiten und grosse Verantwortung zu übernehmen.

Welches sind Ihre ersten Eindrücke von England, von ihrem Arbeitsplatz? Da ich in der Berufsschule während eines Sprachaufenthalts schon einmal in England war, bin ich auch dieses Mal von diesem Land sehr begeistert. Die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit. Meine Gastmutter hat mich herzlich empfangen und ich fühle mich bei ihr sehr gut aufgehoben. An meinem Arbeitsplatz wurde ich auch sehr freundlich und offen empfangen. Von der Einteilung und Grösse der Abteilung im Spital war ich sehr überrascht. Ich habe mir die Notfallstation kleiner vorgestellt.

 

Ist im Ablauf eines englischen Spitals in Grossbritannien etwas anders? Die Notfallstation ist in sechs verschiedene Bereiche eingeteilt. Somit sehe ich immer wieder etwas Neues und ich sammle auch viele neue Arbeitserfahrungen. Wie zum Beispiel Wunden, welche hier anders versorgt werden, als wir es kennen und gelernt haben. Die Arbeit im Spital ist aber grundsätzlich gleich wie in der Arztraxis. Wir machen EKG’s, Wundversorgungen, legen Verbände an, helfen Gipsen oder machen Erstversorgungen. Blutentnahmen und Röntgenbilder anfertigen dürfen wir hier nicht. Dafür kommen mehr pflegerische Massnahmen dazu. Solche tätigen wir zu Hause nicht. Das macht diesen Aufenthalt mit seinen beruflichen Erfahrungen spannend.

 

Wie finden Sie sich zurecht? Ich habe eine sehr liebe Gastmutter. Von Anfang an habe ich mich hier zu Hause gefühlt. Auch die Arbeitskollegen sind sehr hilfsbereit und ich habe im Team schon einige nette Kontakte knüpfen können. Da ich noch gezielter Englisch lernen möchte, nehme ich einmal in der Woche Englischunterricht. In der Freizeit habe ich tolle Mädchen kennengelernt. Wir haben schon viele schöne Ausflüge gemacht und erkunden zusammen noch einige Städte. Was versprechen Sie sich von diesem Aufenthalt? Definitiv möchte ich mein Englisch verbessern und die englische Kultur näher kennenlernen. Die vielen neuen Eindrücke, wie auch die Mentalität und der Lebensstil der Menschen sowie die Arbeitsbedingungen und -abläufe werden meinen Horizont im Beruf und als Mensch erweitern.

 

Ihre Wünsche für Ihre Zukunft? Dass ich in Zukunft von den Erfahrungen während meines Praktikumaufenthalts profitieren kann. Ich hoffe auch, dass ich die ruhige und gelassene Mentalität der Engländer in meinen Arbeitsalltag und Lebensstil besser miteinbeziehen kann.

 

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