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Auslandpraktikum als Laborant

Ein Betriebspraktikum im Ausland ist spannend, macht selbstständig und schenkt einem wichtige Erfahrungen fürs ganze Leben. Das fördern die FREI’S Schulen mit Unterstützung von Movetia, der nationalen Agentur für Mobilität: Bereits konnten elf junge Berufsleute nach Grossbritannien entsendet werden.

Dominik Hoffer (1998) aus Baar / ZG, ist Laborant EFZ Chemie und hat im Juni 2017 abgeschlossen. Für sieben Monate absolviert er ein Praktikum in Bournemouth. Hier erzählt er von seinen Eindrücken und Erfahrungen.

 

Weshalb haben Sie sich für den Laboranten-Beruf entschieden? Ich habe mich für den Beruf als Laborant EFZ Fachrichtung Chemie entschieden, weil mir die Schnupperlehre so gut gefallen hat. Als Laborant muss man nicht nur organisiert sein, sondern auch über handwerkliches Geschick verfügen. Eine gute Dokumentation der Arbeit ist essentiell.

 

Wie kamen Sie zu diesem Sprachaufenthalt? Es war schon lange mein Traum, einmal einen Sprachaufenthalt in einem englischsprachigen Land zu machen. Vorzugsweise in England, weil mir das britische Englisch besser gefällt. Gegen Ende meiner Lehre wurden an den FREI’S Schulen Flyer für einen Sprachaufenthalt verteilt. Hier ergab sich eine einmalige Möglichkeit. So wurde praktisch alles wurde für mich organisiert. Auch ist der Auslandsaufenthalt zum Teil finanziert durch Movetia.

 

Welches sind Ihre ersten Eindrücke? Nachdem ich am Flughafen Heathrow angekommen bin, war es nicht ganz einfach, den Victoria Car-Bahnhof zu finden, weil es ein gigantischer Flughafen ist. Es ist alles grösser als zuhause. Dank auskunftsfreudiger Menschen, habe ich ihn dann nach einer halben Stunde doch gefunden. Ich wusste, dass Engländer lockerer im Umgang mit Menschen sind. Die Gastfamilie war sehr nett. Die Kinder der Gastfamilie waren so aufgeregt, dass sie gar nicht mehr aufhören wollten zu reden. Meine ersten Eindrücke meines Arbeitsplatzes sind sowohl positiv wie auch negativ. Meiner Meinung nach war der Preparation Room meiner Chefin, sie ist der Chemistry Technician, etwas unordentlich. Auch die Klassenzimmer sind weniger ordentlich als in der Schweiz. Die Leute sind sehr höflich und nett. Ich mag sie, denn sie sind offener und gesprächiger als Schweizer.

 

Wie finden Sie sich zurecht? Ich finde ich mich sehr gut zurecht. Es ist allerdings etwas schwierig, formelle E-Mails in Englisch zu schreiben oder mit meinem Schulenglisch den hiesigen Slang zu verstehen.

 

Was erhoffen Sie sich von diesem Aufenthalt? Mit diesem Aufenthalt möchte ich mein Englisch verbessern. Ich möchte selbstständiger, organisierter und unabhängiger werden.

 

Welches sind Ihre Wünsche für die Zukunft? Ich hoffe, dass das Projekt «Movetia» noch lange bestehen bleibt, damit noch mehr junge Menschen diese Erfahrungen machen können.

 

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